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Energetische Sanierung: Alles, was Sie dazu wissen müssen

von | 1. Feb. 2017

Ein Gebäude energieeffizient zu sanieren hat vor allem zwei Vorteile: Eine energetische Modernisierung schont die Umwelt und die eigenen Energiekosten. Eine unzureichende, veraltete Dämmung oder undichte Fenster führen beispielsweise zu unnötig hohen Heizkosten. Und je mehr Energie aufgewendet werden muss, um das Haus warm zu halten, umso mehr Emissionen entstehen. Insbesondere in Zeiten des Klimawandels gilt es, diese zu verringern.

Die energetische Sanierung besteht aus unterschiedlichen Maßnahmen, die sinnvoll aufeinander abgestimmt werden müssen. Auf diese Weise lassen sich Kosten sparen und Schimmelbildung oder bauphysikalische Probleme vermeiden. Auch ist es je nach Maßnahme sehr unterschiedlich, wann sich die Kosten der energetischen Modernisierung durch die Energieeinsparung amortisiert haben werden. Eine durchdachte Planung sollte daher der Sanierung in jedem Fall vorausgehen. Sie muss zudem die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes berücksichtigen.

Maßnahmen der energetischen Sanierung

Maßnahmen der energetischen Sanierung sind beispielsweise die folgenden:

  • Fenster auswechseln: Einfach verglaste Fenster sollten durch doppelt verglaste ersetzt werden
  • Neue Öl-Gasbrennwertkessel senken Kosten
  • Eine Solarthermie-Anlage sorgt für nahezu kostenloses Erhitzen von Wasser
  • Eine ausreichende Fassadendämmung senkt den Wärmeverlust
  • Dasselbe gilt für ein ausreichend gedämmtes Dach

Um die Maßnahmen aufeinander abzustimmen, sollte in jedem Fall ein Energieexperte hinzugezogen werden, der zunächst den Ist-Zustand aufnimmt und daraus die weitere Planung ableitet. Dies kann aber auch von einem Architekten übernommen werden.

Aufgaben des Architekten bei der energetischen Sanierung

Architekten, die sich auf die energetische Sanierung bzw. Modernisierung von Gebäuden spezialisiert haben, nehmen zunächst eine Diagnose der Bausubstanz vor, wobei berücksichtigt wird, welche Materialien bereits verbaut worden sind. Dies gilt sowohl für Bestands- als auch Altbauimmobilien. Die Energieeinsparung und CO2-Emission kann so zu über 50 Prozent gesenkt werden.

Darüber hinaus verfügt der Architekt auch über Kenntnisse zur Finanzierung durch Fördermittel wie beispielsweise die KfW-Bank und stellt die erforderlichen Anträge zusammen. Er betreut die Umsetzung der Maßnahmen für energieeffizientes Sanieren und stellt Kostenpläne auf.

Immer gut beraten: Bei Fragen zur Berufshaftpflichtversicherung für Architekten kontaktieren Sie uns gern.

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