Persönlicher Kontakt:   040 / 51324809-0
Mo – Fr: 9:00 – 17:00 Uhr

Recyceln von Bauabfall – ein dringendes Umweltthema

von | 1. Apr. 2019

Das Thema des Baustoff- beziehungsweise Bauabfall-Recycelns wird in Deutschland aus unterschiedlichen Gründen immer drängender. Nachhaltigkeit, Umweltschutz, verschärfte Gesetzesauflagen sowie eine uneinheitliche Regelung der Länder sorgen für eine große Komplexität, während die tatsächliche Entsorgung des Bauschutts in den nächsten Jahren immer schwieriger werden wird.

Recyclingarten und Nachhaltigkeit

Nachhaltiges Bauen beziehungsweise eine nahezu vollständige Wiederverwertung kann laut Umweltbundesamt auf drei Arten geschehen:

  1. Erhaltung der Bausubstanz und Einplanung einer langen Nutzungsdauer von vornherein.
  2. Substanzen, bei denen absehbar ist, dass sie später recycelt werden müssen, sollten bei der Konstruktion berücksichtigt werden, sodass sie leichter abgebaut werden können.
  3. Umweltgerechtes Abbauen und Recyceln.

Aufbereitung von mineralischen Bauabfällen

Mineralische Bauabfälle entstehen unter anderem aus Bauschutt und Straßenaufbrüchen. Konkret sind damit beispielsweise Sand, Steine, Fliesen, Ziegel und Baggergut, darüber hinaus auch gipshaltige Abfälle gemeint. In der Regel werden diese in entsprechenden Aufbereitungsanlagen gebrochen, sortiert und erneut zu hochwertigem Material verarbeitet, das wieder für den Bau eingesetzt werden kann, und zwar sowohl im Hoch- als auch im Tiefbau.

Allerdings unterliegt dieser Bauschutt beziehungsweise das daraus hergestellte Material bestimmten Anforderungen an Umweltverträglichkeit, Schadstoffgehalt sowie Tragfähigkeit, die höher sind als bei Primärbaustoffen. Diese sind beispielsweise Naturrohstoffe wie Kies und werden durch die geringeren Auflagen bevorzugt, was langfristig noch mehr Abfall verursacht. Problematisch ist auch, dass die Anforderungen an recycelten Baumaterialien immer weiter steigen, sodass immer weniger Bauschutt zu neuen Baumaterialien verarbeitet werden kann. Dies zieht weitere unterschiedliche Folgen nach sich.

Ausweichen ins Ausland

Der nicht wiederverwertete Baustoff endet auf Deponien, deren Kapazitäten allerdings in zirka sechs Jahren erschöpft sein werden, weil immer mehr Material entsorgt wird und kaum neue Deponien geschaffen werden.

Das bedeutet, dass Ausweichmöglichkeiten gefunden werden müssen. Derzeit liegen diese vor allem im benachbarten Ausland wie Polen, Frankreich und den Niederlanden. Dort wird der Bauschutt zwar gern genommen, um unter anderem die schwindenden Küsten aufzuschütten. Allerdings bedeutet dies auch entferntere Entsorgungsplätze und einen längeren Transport, was sowohl erneut zur Lasten der Umwelt geht als auch höhere Kosten verursacht.

Als spezialisierter Fachmakler berät ASEKURADO Sie gern zu Versicherungen rund um Bauvorhaben. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

Asekurado

Abonnieren Sie unseren Blog!

Anrede

Ich möchte den Newsletter von Asekurado erhalten und regelmäßig über neue Blogbeiträge, Trends und Aktionen per E-Mail informiert werden. Diese Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft unter www.asekurado.de/abmelden oder am Ende jeder E-Mail widerrufen werden.

Vorname

Nachname

E-Mail*

Unsere Themen*

Anmeldung zum Newsletter

Ich möchte den Newsletter von Asekurado erhalten und regelmäßig über neue Blogbeiträge, Trends und Aktionen per E-Mail informiert werden. Diese Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft unter www.asekurado.de/abmelden oder am Ende jeder E-Mail widerrufen werden.

E-Mail*

Unsere Themen*

Vorname

Nachname

Anrede

IT-Haftpflicht berechnen

IT-Haftpflicht

Sichern Sie sich unkompliziert gegen teure Schadenersatzansprüche ab:

 

 

» Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis

» Auf Wunsch inklusive Cyber-Versicherung

» Online-Tarifrechner für Freiberufler &

    IT-Unternehmen

Berufshaftpflicht vergleichen

BERUFSHAFTPFLICHT

Sichern Sie sich unkompliziert gegen teure Schadenersatzansprüche ab:

 

 

» Vergleichsrechner mit schnellem Online-Antrag

» Bis zu 40 % Nachlass auf den Tarifbeitrag

» Unabhängige Beratung durch Spezialisten für

   Architekten- und Ingenieurshaftpflicht