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Smart City: Wie sieht die Stadt der Zukunft aus?

von | 2. Mai. 2018

Die Städte sollen in Zukunft nahezu alle Lebensbereiche verbessern. Der Fantasie und den Möglichkeiten sind dabei – zumindest theoretisch – derzeit keine Grenzen gesetzt. In verschiedenen Projekten weltweit arbeiten Architekten, ITler, Bürger und Wissenschaftler gemeinsam an Zukunftsstädten. Die Regulierung des Verkehrsaufkommens, das derzeit viel diskutiert wird, ist nur ein Teil davon.

Zukunftsstadt – das ist heute möglich

Einiges von dem, was in einer Smart City das Leben verbessern soll, ist heute schon umsetzbar, sowohl in bereits bestehenden Städten als auch in solchen, die im Namen der Digitalisierung künstlich entstanden sind. So beispielsweise Masdar City in der Nähe von Abu Dhabi. Die Stadt zielt vor allem darauf ab, Müll und andere Umweltschädigungen restlos zu beseitigen. Ab 2025, wenn die Stadt fertig ist, soll hier nur erneuerbare Energie entstehen, die Fortbewegung emissionsfrei sein und Müll wiederverwertet werden.

Ein anderes Beispiel findet sich in Frankreich. Auf dem Place de la Nation in Paris stehen drei künstliche Bäume, die mit Moos bewachsen sind. Das Moos säubert die Luft, bindet Oxide und produziert Sauerstoff. Gleichzeitig sind die Bäume mit Sensoren ausgestattet, die Umweltwerte messen. Auf diese Weise kann Luftverschmutzung messbar reduziert werden.

Smart City – Zukunftsvisionen

Es gibt aber auch viele Projekte und Vorstellungen über die Stadt der Zukunft, die noch längst nicht umgesetzt sind und wo sich erst noch zeigen wird, was davon tatsächlich tragfähig ist. So veröffentlichen Medien regelmäßig verschiedene Visionen darüber, was in der Zukunftsstadt möglich sein könnte.

Beispielsweise wird gemutmaßt, dass die Städte auf maschinelle Bedürfnisse und nicht mehr auf menschliche ausgerichtet sein werden. So wird unter anderem sichergestellt, dass Kameras die Umgebung optimal erfassen können. Der ästhetische Aspekt wird somit nach hinten treten, was Auswirkungen auf die gesamte Architektur haben könnte.

Stadt der Zukunft – Fenster

Auch auf Fenster kann in einer Smart City theoretisch aus unterschiedlichen Gründen verzichtet werden. Wenn es immer mehr „Arbeitsräume“ für Maschinen gibt, brauchen Fenster nicht eingeplant zu werden, da kein Tageslicht mehr im Gebäude benötigt wird.

Menschliche Bedürfnisse werden hingegen in fensterlosen Zügen berücksichtigt: Bei einer Geschwindigkeit von 500 Stundenkilometern ist es angenehmer, die Landschaft nicht unendlich schnell an sich vorbeirauschen zu sehen.

Immer gut beraten: Bei Fragen zur Berufshaftpflichtversicherung für Architekten und Stadtplaner kontaktieren Sie uns gern.

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