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IT-Experten erfolgreich führen

von | 20. Mai. 2021

Richtig führen hat nur bedingt mit Fachwissen zu tun. Gerade im IT-Bereich werden jedoch viele aufgrund ihrer fachlichen Leistung zum Projektleiter befördert, oder IT-Experten mit guten Ideen gründen ihr eigenes Unternehmen – und müssen plötzlich auch Mitarbeiter führen und motivieren. Dabei gilt als Faustregel: Je höher man die Karriereleiter erklimmt, desto wichtiger werden die Soft Skills, um gute harte Ergebnisse zu erzielen.

Ganz egal, ob es sich um ein etabliertes Systemhaus, einen agilen Webentwickler oder ein ambitioniertes Start-up handelt: Der langfristige Erfolg steht und fällt mit den Führungskompetenzen. Die lassen sich zum Glück erkennen und weiterentwickeln. 5 Tipps aus der Praxis:

1. Erwartungen der Mitarbeiter kennen

Was Mitarbeiter von ihrer Führungskraft konkret erwarten, hängt insbesondere von der Teamgröße ab. Je kleiner das Team ist, desto mehr muss die IT-Führungskraft operativ mitarbeiten und über entsprechendes fachliches Know-how verfügen. Je mehr Mitarbeiter ein IT-Experte führt, desto mehr tritt dessen Fachkompetenz in den Hintergrund – stattdessen werden soziale Fähigkeiten und Management-Kompetenz immer wichtiger.

Bei einem Abteilungsleiter reicht es, wenn er weiß und halbwegs versteht, was die einzelnen IT-Experten tun. So kann er oder sie mit den richtigen Fragen Input liefern und Richtungsentscheidungen treffen. Vor allem aber sollte eine IT-Führungskraft als Coach und Organisator agieren, Ziele setzen und das Team oder Unternehmen nach außen vertreten und vernetzen. Dabei helfen nur Soft Skills, kein Detailwissen.

2. Mit Zielen führen

Die meisten IT-Experten wünschen sich bei ihrer Arbeit Freiraum und die Möglichkeit zur Mitbestimmung. Wenn sich die Führungskraft regelmäßig in Details einmischt, behindert sie Kreativität und Eigeninitiative. Gerade bei erfahrenen Mitarbeitern dürfen die Vorgesetzten daher kein Micromanagement betreiben. Um Mitarbeiter zu motivieren, benötigen diese Hintergrundwissen und klare, erreichbare Ziele, aber keine Wegbeschreibung.

Um Zielvorgaben verständlich kommunizieren zu können, muss die IT-Führungskraft erst einmal selbst wissen, was sie überhaupt erreichen will. Und dies dann regelmäßig mit dem Mitarbeiter besprechen.

3. Mitarbeiter entwickeln

Junge, unerfahrene Mitarbeiter oder auch neue Teammitglieder erwarten noch eher, dass ihr Chef sie bei der Arbeit unterstützt und „anleitet“. Hier ist liegt die Herausforderung darin, diese Mitarbeiter schrittweise zu eigenständigerem Arbeiten hinzuführen. Wer alle Fragen beantwortet und auch Kleinigkeiten selbst entscheidet, wird auch in Zukunft stets gefragt. Wer Aufgaben delegieren will (bzw. aus Zeitgründen muss), sollte stets reflektieren, wie viel Eigenverantwortung angemessen ist und diese auch aktiv fördern. Dies ist ähnlich wichtig wie die Auswahl der richtigen Leute für bestimmte Rollen oder Positionen.

Zur Mitarbeiterentwicklung gehört ebenso, regelmäßig Feedback zu geben – nicht nur im Jahresgespräch. Dabei sollten IT-Führungskräfte ihre Wertschätzung zeigen, aber mit Kritik bzw. konstruktiven Verbesserungsvorschlägen nicht hinterm Berg halten. (Dabei gilt: Lob darf ruhig öffentlich geäußert werden, Kritik hingegen nur unter vier Augen.) Zeigen Sie Mitarbeiter ihre Potenziale auf, rüsten Sie sie mit dem notwendigen Know-how – gegebenenfalls durch Weiterbildungen – und geben Sie ihnen die Chance, neue Herausforderungen zu bewältigen.

4. Innovationen vorantreiben

Apropos neue Herausforderungen: Auch als Führungskraft darf man nicht nur in seiner Komfortzone bleiben. Es reicht auf Dauer nicht, lediglich das Team oder Unternehmen bestmöglich zu organisieren und dafür zu sorgen, dass „der Laden läuft“. Wer nicht den Status quo zementieren will (weil dann bald die Konkurrenz an einem vorbeizieht), darf bestehende Lösungen nicht nur optimieren. Er muss sie auch immer wieder in Frage stellen.

Eine Möglichkeit hierfür ist, Leute mit gegensätzlichen Meinungen zusammenzubringen und an den Konfliktlinien Ideen für neue Lösungen entwickeln zu lassen. Auch die viel beschworene „Fehlerkultur“ hilft, Innovationen zu fördern – denn wer nicht scheitern darf, der traut sich wenig Neues. Fehler zuzulassen heißt dabei vor allem, als Führungskraft selbst mit gutem Beispiel voranzugehen und auch mal den einen oder anderen Fehler zu riskieren (ohne ihn hinterher unter den Tisch zu kehren).

5. Vom IT-Experten zur Führungskraft werden

Gerade frisch gebackene IT-Führungskräfte sind unsicher, wie der richtige Umgang mit Mitarbeitern aussieht. Sie suchen den richtigen Weg zwischen Autorität und Nähe, zwischen Freiraum und Kontrolle, zwischen „es allen Recht machen“ und Entscheidungen eigenmächtig durchsetzen.

Grundsätzlich ist ein regelmäßiger Austausch mit allen Mitarbeitern wichtig, auch wenn möglicherweise viele mobil arbeiten und die Zeit immer zu knapp ist. Denn ohne Kommunikation ist kein „Führen“ möglich. Und Kommunikation ist keine Einbahnstraße: Auch gutes Zuhören gehört dazu, ebenso das Einfordern von ehrlichem Feedback. Nobody’s perfect, auch nicht Sie als Führungskraft. Finden Sie heraus, welche Fähigkeiten sie noch entwickeln sollten, und nutzen Sie selbst Seminare, Coachings oder den Austausch mit Gleichgesinnten.

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