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Was ist der Unterschied zwischen IT-Haftpflichtversicherung und Cyber-Versicherung?

von | 7. Jan. 2021

IT

Bei der IT-Haftpflichtversicherung und der Cyber-Versicherung handelt es sich um zwei sehr unterschiedliche Absicherungen, die sich nur teilweise überschneiden. Die Haftpflichtversicherung schützt IT-Unternehmen vor den Folgen selbstverschuldeter Fehler, also wenn Dritte Schadenersatz fordern. Der Versicherer springt beispielsweise dann ein, wenn durch ein fehlerhaftes Update Daten beim Kunden verloren gehen oder Urheberrechtsverstöße abgemahnt werden; aber auch wenn Strafzahlungen wegen Projektverzug drohen oder der IT-Experte wegen Falschberatung verklagt wird. Versichert sind in erster Linie Schäden, die IT-Unternehmer oder ihre Mitarbeiter bei Dritten verursachen.

Eine Cyber-Versicherung hingegen sichert Unternehmen gegen die finanziellen und operativen Risiken von Cyber-Attacken ab. Sie greift bei unverschuldeten Problemen wie Schäden durch Malware, einen Hackerangriff, Denial-of-Service-Attacken oder in manchen Policen auch bei Datenverlusten durch interne Fehler. Den Nachteil erleidet in diesen Fällen meist der IT-Dienstleister selbst, weshalb Versicherer hier von sogenannten Eigenschäden sprechen.

Neben Unterschieden auch Gemeinsamkeiten

Damit wären die wesentlichen Unterschiede zwischen der Cyber-Versicherung und der IT-Haftpflichtversicherung geklärt. In einigen Fällen überschneiden sich ihre Leistungen, etwa wenn vertrauliche Daten verloren gehen oder ein Mitarbeiter versehentlich ein Virus beim Kunden einschleust. Da stellt sich die Frage: Welche Versicherung ist zuständig? Um hier Probleme zu vermeiden, sollten Unternehmen IT-Haftpflicht- und Cyberversicherung unbedingt gebündelt beim gleichen Anbieter abschließen.

Gemeinsam ist beiden Produkten, dass sie existenzielle Risiken absichern. Auch wenn die Eintrittswahrscheinlichkeit durch gutes Projekt-, Qualitäts- und IT-Sicherheitsmanagement minimiert werden kann, bleibt immer ein Restrisiko. Und im Fall des Falles können gerade Folgen wie Umsatz- und Reputationsverluste für kleine und mittlere Unternehmen existenzbedrohend sein.

Wer braucht eine IT-Haftpflichtversicherung, wer eine Cyberversicherung?

Wer überlegt, eine Cyber- und/oder IT-Haftpflichtversicherung abzuschließen, sollte folgende Devise beachten: erst die Pflicht, dann die Kür. Unerlässlich ist für IT-Dienstleister eine solide IT-Haftpflichtversicherung, die sogenannte Vermögensschäden abdeckt – die häufigste Schadensart im IT-Bereich. Darunter fallen rein finanzielle Schäden wie Kosten für Datenrekonstruktion, Umsatzverluste etc.. In die IT-Haftpflicht lässt sich zusätzlich eine Betriebshaftpflichtversicherung einschließen, die Sach- und Personenschäden absichert. Diese ist ebenfalls dringend zu empfehlen, vor allem wenn beim Kunden Schäden an oder durch Hardware, Maschinen etc. denkbar sind.

Eine Cyber-Versicherung ist für alle Unternehmen relevant, die auf die ständige Verfügbarkeit von Kunden- und Projektdaten angewiesen sind oder mit sensiblen Daten arbeiten. Sie können sich mit einer guten Cyber-Police gegen die verheerenden Folgen eines Systemausfalls, Datenverluste, Cybererpressung und Co. wappnen. Auch wer als IT-Firma oder Freelancer im Fall eines erfolgreichen Cyberangriffs technische Unterstützung benötigt, profitiert von der Versicherung: Spezialisierte Partnerunternehmen stehen rund um die Uhr bereit und helfen, die Ursache zu finden, das beeinträchtigte IT-System rasch wieder in Betrieb zu nehmen und verlorene Daten zu retten. Professionelle Hilfe ist essentiell, um möglichst schnell wieder arbeitsfähig zu werden.

Das verlangen Auftraggeber

Dass sowohl eine IT-Haftpflicht- als auch eine Cyber-Versicherung zur Grundabsicherung der meisten ITK-Unternehmen gehören sollten, erkennt man unter anderem an den Anforderungen größerer Auftraggeber. Selbst von Freelancern verlangen mittlerweile viele den Nachweis einer IT-Haftpflichtversicherung, oft mit 1 Mio. € Versicherungssumme. Und aufgrund der steigenden Cyberrisiken gilt ähnliches immer häufiger auch für eine Cyber-Police. Achten Sie bei Vertragsabschluss daher darauf, sich gleich für beide eine Versicherungsbestätigung geben zu lassen.

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Lesen Sie auch: IT-Haftpflicht und Cyberversicherung – 6 Punkte, auf die Unternehmen bei Vertragsabschluss achten sollten

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